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Die Fanficseite: http://monsterhunterfanon.wikia.com/wiki/Fanfic:Shadows_Of_Revenge_(SOR)

Vorheriger Teil: http://monsterhunterfanon.wikia.com/wiki/SOR:_Quest_1:_Jugendzeit

Notiz: Ich weiß, dass der Rote Qurupeco nicht in der Sandebene vorkommt, doch als ich das geschrieben habe, wusste ich das noch nicht. Ich wollte es nicht ändern, weil sonst zu viel gemacht werden müsste. Stellt euch einfach vor, dass der Rote Qurupeco auf der Suche nach einem Partner über die Wüste geflogen ist, als er den Qurupecoschrei gehört hatte.

Ankunft und die nächste große Quest

Keisuke kam kaum verletzt zurück - nur der Kratzer im Gesicht war zu sehen und die zwei Prankenhiebe gaben ihm Bauchschmerzen - und die Gildenvertreterin schaute genauso überrascht wie glücklich, dass er zurückgekommen war. "Du bist also nicht den Aoashiras begegnet?", fragte sie und Keisuke erwiderte: "Doch. Aber ich hatte zum Glück Hilfe.". Er zeigte auf Nika, die hinter ihm hervortrat. Sie war hier sehr bekannt, weil sie bereits in jungen Jahren weiter gekommen war als andere Jäger. "Ach so.", hauchte die Vertreterin. Nika lächelte kurz und sah sie dann ernst an. "Die Aoashiras sind alle besiegt, außer ein Jungtier und ein verletztes Exemplar. Aber Gefahr droht von einem anderen Monster. Ein Wyvern, um genau zu sein.". "Ein Wyvern? Welcher Wyvern? Ich habe keine Berichte zu einem Wyvern, der im Gebirgsstrom aufgetaucht ist.", berichtete die Gildenvertreterin. "Es ist allerdings einer da. Tatsächlich handelt es sich um einen Jinouga.". "Ein Ji... nou... ga!?!" Man spürte die Angst in ihrer Stimme mitschwingen. "Das muss ich sofort der Gilde melden!" Sie trat zurück und verschwand im Gildenhäuschen. Keisuke war erschrocken, wie viel Angst die Frau von der Gilde hatte und konnte sich nun etwas besser vorstellen, wie stark ein Jinouga sein musste.

Die nächste Quests waren kein Problem und die Dringende Quest hat er mit Bravour bestanden. Keisuke hatte sogar mehrere Aoashiras besiegt, damit er sich eine Aoashirarüstung kaufen konnte. Jetzt konnte er Stufe-2-Quests annehmen. Keisuke war sehr glücklich, besonders da sein Vater mit ihm eine bestimmte Jagdaufgabe machen wollte: Die Qurupeco-Quest in der Sandebene.

Keisuke konnte es gar nicht erwarten und suchte das Questboard hastig nach der Quest ab. Als er sie fand, griff er sich die Aufgabe, doch war er nicht der einzige, der zulangte. Eine andere Hand berührte gleichzeitig das Blatt und als Keisuke zur Seite schaute, erkannte er seinen alten Freund Philipp, der mit ihm in Moga aufgewachsen war. Sie sahen sich an und Philipp erhob seine Stimme: "Dann müssen wir die Quest wohl zusammen machen!", und lächelte. Nach einem kurzen Blick auf Florian, der nickte, gab auch Keisuke sein "Okay" für die Zusammenarbeit. Philipp hatte eine Jaggirüstung und einen Eisenkernhammer.

Auf dem Schiff angekommen, unterhielten sich die zwei Freunde über ihre letzten Quests. Danach bereiteten sie sich auf die Quest vor. Florian nahm seine Tigrexrüstung und einen Eisstachel. Keisuke forschte noch über Qurupeco nach - sein Vater sagte immer, das Wichtigste auf der Jagd ist das gegnerisch Monster so gut wie möglich zu kennen - und überprüfte, ob er eine wirkungsvolle Waffe dabei hatte. Keisuke hatte keine Eiswaffe - für das Eiskatana fehlten ihm noch einige Eiskristalle - und entschied sich deshalb für sein Eisenkatana.

Sie legten noch Pläne für die Jagd an und Florian unterrichtete sie noch über die Fähigkeit des Qurupecos, mit der andere Monster durch seine Schreie stärken oder sogar rufen konnte und dass sie deshalb besser Schall- und Dungbomben dabei haben sollten. Dann kamen sie an und suchten das Lager auf, um sich mit wichtigen Items zu versorgen. Die Bomben hatten sie trotz Florians Aufforderung doch vergessen. Und dann ging die Quest auch schon los.

Aus eins mach zwei

Es war Mittag, doch sie hatten noch nicht die Wüstenareale erreicht, sodass sie keine Kaltgetränke brauchten. Sie teilten sich, um den Qurupeco so schnell wie möglich zu finden.

Keisuke war bestimmten Pfäden gefolgt und fand sich bei einem Jagginest wieder. Der Anführer war nicht da, aber einige Jaggis und Jaggias dösten am Nest. Es sah ziemlich friedlich aus, bis er den Tumult auf der anderen Seite des Areals bemerkte. Eine kleine, menschenähnliche Gestalt kämpfte gegen einige Jaggis. Keisuke konnte nicht anders, als dem Kleinen zu helfen und attackierte die Vogelwyvern außenrum. Als alle Jaggis tot am Boden lagen, schaute er sich die Gestalt an. Sie war weniger menschlich, als Keisuke gedacht hatte, und trug eine Eichelmaske. Bevor er ihn etwas fragen konnte, vergrub sich die Eichelmaske und verschwand Richtung Wüste. Er folgte ihr und nahm sein Kaltgetränk, um vor der sengenden Hitze geschützt zu sein.

Florian hatte währenddessen das Nest des Qurupecos ausfindig gemacht und betrat die Höhle. Er wusste aus Erfahrung, wo die Vogelwyvern am liebsten brüteten und fand auch das Gelege. Das Nest war mit drei Eiern gefüllt. Er wusste, was das bedeutete. Die Qurupecomutter kann nicht weit sein. Und er wartete in der Höhle.

Keisuke war in die Wüste eingedrungen und erkannte das kleine Wesen zwischen einigen Rhenoplos. 'Der zieht Ärger ja förmlich an...', dachte er sich, als er erneut dem Eichelmaskenträger zur Hilfe eilte. Die Rhenoplos waren ein weit größeres Problem als die Jaggis, doch konnte er sie trotzdem alle besiegen. Keisuke überlegte: 'Ich frag' ihn lieber gleich, bevor er wieder abhaut', und sprach den Kleinen an: "Wer oder was bist du?". "Du kennen Shakalaka nicht?". Keisuke schüttelte den Kopf. "Na ja, cha, Cha-Cha sagt danke für Hilfe. Du wären guter Diener, cha.", sagte der Shakalaka und bevor Keisuke etwas sagen konnte verkündete Cha-Cha freudig: "Du ab jetzt mein Gehilfe, cha. Ich Cha-Cha und du?". Keisuke erkannte schnell, dass es keinen Ausweg aus dieser Sache gab und antwortete: "Ich bin Keisuke." Es ertönte ein Horn. Keisuke wusste, was das hieß. Jemand hatte den Qurupeco entdeckt. Er begab sich auf den Weg zur Quelle des Tons.

Der Qurupeco flog gerade über das Schlammloch, wo sich häufig Barrothe wälzten, - heute waren keine da - als sich plötzlich ein Geräusch von unten erhob. Der Vogelwyvern landete, um dem Lärm auf den Grund zu gehen. Er suchte das Gebiet ab, fand aber nichts und wollte schon wieder wegfliegen, als ihm ein Hammer gegen den Rücken geschlagen wurde. Die Schuppen hatten einige Kraft abgenommen, aber es schmerzte den Qurupeco stark. Er drehte sich um und fand eine winzige Gestalt vor seinem Füßen. Er konnte nicht verstehen, wie ein so mickriges Wesen ihn schaden könnte, doch wehrte sich der Vogelwyvern gegen den Angreifer.

Florian hörte das Horn. "Der Qurupeco muss beim Schlammloch sein...", erkannte er sofort und setzte sich in Bewegung. Als er ankam sah er Philipp seinen Hammer auf den Qurupeco schwingen. Der Qurupeco war sichtlich überrascht und hielt einige Minuten inne, um dem Verursacher seiner Schmerzen zu betrachten. Dann schlug er die Flügel zusammen. Die Funken sprühten und Florian rannte zwischen den Qurupeco und Philipp. Er wehrte den Angriff mit seinem Schild ab und stach zu, doch der Vogelwyvern sprang zurück und wich so aus.

Das Monster war so auf seine zwei Widersacher konzentriert, dass Keisuke sich von hinten anschleichen und sein Schwert gegen seinen rechten Flügel schlagen konnte. Der Qurupeco heulte auf und man sah wie sich sein Schwanz von orange zu rot verfärbte. Das hieß, er war wütend. Der Vogelwyvern breitete seine Flügel aus und schlug sie schnell zusammen. Während er rückwärts wegflog, mussten die Jäger den Wind abwehren, der durch das schnelle Vorschlagen des Schweifs entstand. Der Qurupeco nutzte das, um ein Monster zu rufen.

Die drei Kämpfer waren etwas verdutzt und auch der Vogelwyvern schien verwundert. Der Schrei war eindeutig von einem Qurupeco, aber irgendwie doch anders. Die Gruppe wartete auf den Neuankömmling und der Qurupeco war immer noch etwas verwirrt. Dann hörte man Flügelschlagen und ein weiterer Qurupeco flog ein. Doch war es kein normaler, sondern hatte der Eingetroffene ein purpurfarbenes Federkleid. Es war eindeutig die Unterart des Vogelwyverns. Als das zweite Monster landete, musterten sich die beiden Qurupecos gegenseitig, bevor sie sich wieder für den Kampf wappneten.

Doppelter Ruf des Todes

Der grüne Qurupeco sah sich seine Widersacher an und erkannte Keisuke. Es war der Qurupeco, der die Verteidigung der Aoashiras verstärkte. Er rufte etwas und startete einen Angriff mit Schleim aus dem Schnabel.

Als der Qurupeco Keisuke anschaute und aufschrie, wusste er, dass das der Vogelwyvern war, den er schon im Gebirgsstrom gesehen hatte. Er wich den Schleimspritzern aus und wollte sein Schwert auf das Monster schlagen, als der Purpurne ihn mit der Elektrizität traf, die er durch zusammenschlagen seiner Blitzsteine erzeugte. Keisuke flog auf den Boden. Als er wieder aufstand, wurde ihm schwummrig und er konnte sich kaum bewegen. Währenddessen konnte Philipp mit einem Hammerschlag dem grünen Qurupeco am Flügel treffen und somit einen seiner Zündsteine zerstören. Der Vogelwyvern schlug daraufhin die Flügel zusammen und entzündete ein Feuer, das Philipp wegstieß. Danach kam Florian, der einen Elektroangriff nach dem anderen abwehrte und im richtigen Moment mit seinem Eisstachel den Schnabel des Purpurnen durchdrang. Während der rote Vogelwyvern zurückwich, rannte der grüne auf Florian zu, um ihn umzureißen. Doch der hatte das rechtzeitig bemerkt und wehrte auch diesen Angriff mit dem Schild ab. Er wollte erneut zustechen, doch der andere Qurupeco konnte mit einem Schleimauswurf den Veteranen erwischen und so seine Verteidigung senken.

Philipp stand auf und erspähte das Schauspiel. Dann rannte er wieder los und setzte einige Hammerschläge auf beide Qurupecos an, doch die wichen allen Schwüngen aus. Allerdings wurden sie von Keisuke überrascht, der erst den anderen Zündstein des grünen, dann den rechten Blitzstein des rotten Qurupecos zerstörte. Beim rotten Vogelwyvern merkte man, dass sich der Schwanz rot färbte, während er sich beim grünen blau färbte, was bedeutete, dass er hungrig war. Als Florian seine Lanze in den Flügel des elektrischen Monsters durchstach, wollte der normalfarbene die Chance nutzen und verschwinden, doch Keisuke war zu schnell und konnte den schon in der Luft gewesenen Qurupeco sein Eisenkatana gegen den Schnabel schlagen, der aufbrach und den Vogelwyvern vor Schmerzen zu Boden fallen ließ. Der Purpurne konnte die vollständige Tötung des Cousins verhindern, indem er alle drei Jäger mit einem Schwanzhieb wegschlug.

Die zwei Qurupecos nutzten die kurzzeitige Kampfunfähigkeit der Gegner und riefen beide jeweils ein anderes großes Monster. Der Schrei war bei beiden derselbe und ging durch Knochen und Mark. Philipp und Keisuke erkannten den Monsterschrei nicht, aber Florian öffnete seine Augen weit. Er konnte es nicht fassen. Er stotterte :"Dä... mon... jho!?! Und gleich zwei!?! Scheiße!!!". Nun waren auch Philipp und Keisuke geschockt. Sie hatten nie einen Dämonjho gesehen, doch war der Ruf des sogenannten "Weltenfressers" wohl bekannt. "Zwei?!?", fragte Keisuke völlig ungläubig.

Tod durch die Weltenfresser

"Wir müssen uns mit der Quest beeilen!", schrie Florian und die beiden Jugendlichen nickten. Sie machten sich alle drei bereit zum Angriff. Dann rannten die Jäger los und attackierten die Qurupecos. Diese Salve von Stichen und Hieben konnten die beiden Monster nicht lange standhalten. Philipp zerstörte mit seinem Hammer den zweiten Blitzstein des purpurnen Vogelwyverns und stieß ihn so zurück. Doch es war zu spät. Die beiden Dämonjhos waren fast gleichzeitig aufgetaucht. Die drei Jäger waren von den Kampfwyvern abgelenkt und der grüne Qurupeco wollte erneut fliehen. Als Keisuke das sah, wollt er den Vogelwyvern wieder aus der Luft holen, doch der war schon außer Reichweite. Plötzlich wurde der Qurupeco von einem riesigen Schweif weggeworfen und flog so wuchtvoll gegen die Wand, dass seine Knochen so laut zerbrachen. Die Brüche waren hunderte Meter weit zu hören. Nun stürzten sich beide Dämonjhos auf den Kadaver und stritten um das Mahl.

Währenddessen konnte der purpurne Qurupeco in die Lüfte steigen und verschwinden. Keisuke wusste, dass er den Vogelwyvern irgendwann wiederbegegnen würde. Ein Brüllen brachte ihn wieder zurück. Der größere Dämonjho hatte sich durchgesetzt und der zweite wandte sich den Jägern zu. Der Speichel floss geradezu aus dem Maul des Kampfwyverns. Nun hieß es erstmal drei Jäger gegen einen Dämonjho. Nicht nur das dieses Monster um Einiges stärker war als ein Qurupeco, der Kampfwyvern ist auch sehr eisresistent.

Keisuke wollte schon loslegen, aber Florian hielt ihn zurück. "Ich muss mit dir reden. Es ist wichtig.", erklärte der Vater ihm und rief danach: "Schnell! Rückszug!". Sie versuchten wegzulaufen, doch der Dämonjho folgte ihnen auf Schritt und Tritt. Die drei Jäger versuchten ihn abzuhängen und der Kampfwyvern gab nach einigen Minuten auf, weil er erkannte, dass die Zwerge doch keine so leichte Beute waren, wie er dachte.

Die drei Krieger versteckten sich in einer Felssplalte, wo garantiert kein großes Monster hin konnte. Florian bat Philipp kurz: "Kannst du uns bitte kurz alleine lassen?", und als dieser außer Reichweite war, begann Florian mit Keisuke zu sprechen. "Ich muss dir dringend etwas sagen. Ich bin nicht dein richtiger Vater.". "WAS???", erwiderte Keisuke fast schreiend. "Was soll das heißen?!?". "Nun, ich habe deinen leiblichen Vater auf dem "Moga-Transport"-Schiff kennengelernt. Seine Frau hatte gerade ein Baby geboren. Das warst du. Alles war friedlich. Doch plötzlich wurde die Schiffswand aufgerissen und ein dunkelfarbener Lagiacrus griff an. Nach einem Kampf riss er deine Mutter in die Tiefe. Dein Vater folgte ihr und vertraute mir dich an, falls er nicht wieder zurückkommen sollte. Die beiden wurden nie wieder gesehen, deshalb habe ich dich aufgezogen." Keisuke sah stumm auf den Boden. Er konnte es nicht fassen. Nach einigen Minuten Stille fragte er: "Sie wurden nie wieder gefunden?"."Ja."."Dann besteht eine noch Hoffnung, dass sie leben?". "Nun ja, es ist zumindest möglich.", erwiderte Florian. Darauf verkündete Keisuke: "Okay, ich werde versuchen sie zu finden. Und wenn sie tot sind, werde ich diesen Lagiacrus töten. Gibt es irgendwelche Erkennungsmöglichkeiten?". "Ja, dein Vater hat sein linkes Auge zerstört.", antwortete Florian. Nachdem er Philipp wieder hergeholt hatte, rief er: "Jetzt ist es an der Zeit zwei Dämonjhos zu besiegen. Los geht's!".

Sie suchten die zwei Dämonjhos zunächst vergeblich. Irgendwann kamen die drei Jäger in ein Areal mit zwei riesigen Altarothnestern. Und dann erschien der kleinere Dämonjho und stellte sich ihnen gegenüber. Sein gewaltiger Kiefer öffnete sich und er brüllte lauthals. Philipp und Keisuke erstarrten, doch Florian griff sofort an. Er hatte einen Ohrschutz, der ihn vor dem Gebrüll schützte. Der Dämonjho schien überrascht und sein Kiefer wurde durchbohrt, ohne dass er irgendetwas tun könnte. Die beiden Jugendlichen kamen wieder zu sich und setzten zum Angriff an. Der Hammer von Philipp traf mit voller Wucht das Bein des Monsters, doch schien das kaum etwas auszurichten. Keisuke hatte es auf den Schweif abgesehen und täuschte einen Frontalangriff vor, um schnell an der Seite des Kampfwyverns vorbeizukommen und schlug mit voller Kraft zu. Doch der Dämonjho ließ sich nicht beirren und stampfte auf den Boden, wessen Erschütterung Keisuke aus dem Gleichgewicht warf. Gleich darauf konnte man den Körper des Monsters anschwellen sehen. Auf dem nun rotten Körper traten Verletzungen vergangener Kämpfe in Erscheinung. Er war wütend. Der Kampfwyvern schritt zurück und erzeugte einen riesigen Strahl aus schwarzem Gas, der sich auf die Waffen setzte und die Affinität verringerte. Die drei Jäger wussten, das war das berüchtigte Drachenelement. Florian konnte den Strahl abwehren, doch Philipp bekam die volle Ladung ab. Er flog gegen ein Altarothnest, was er somit zum Einsturz brachte. Philipp wurde bewusstlos, doch machte der Dämonjho keinerlei Anstalten, ihn weiter zu attackieren oder gar zu fressen.

Ein großer Körper wälzte sich im Schlamm. Der beste Weg nervige Bnahabras fernzuhalten. Plötzlich roch er etwas. Ein Geruch, der ihm wohlbekannt war. Blut. Er konnte nicht wiederstehen und richtete sich auf. Der Dämonjho begab sich zur Quelle des Geruchs. Nach einiger Zeit kam er an und sah den anderen Dämonjho, dem er schon vor kurzer Zeit begegnet war. Und er bekämpfte diese mickrigen Kreaturen. Er erkannte, dass er warten müsste, um den richtigen Zeitpunkt zu finden an das Fleisch zu kommen. Minuten vergingen und plötzlich kam ein Winzling zu nah. Er stürzte sich auf ihn und riss ihn in zwei Hälften.

Nun kümmerte sich der Kampfwyvern um Keisuke. Er griff mit einigen Bissen an, die den Jäger allerdings nur streiften. Keisuke war fünf Bissen ausgewichen, doch bemerkte er zu spät, dass der Dämonjho nun wieder auf seinen Drachenstrahl zurückgreifen wollte. Doch bevor das Monster angreifen konnte, stach Florian zu und trennte den Schwanz ab. Der Kampfwyvern zielte nun auf Florian, der Keisuke zurief: "Schnell, bring Philipp weg!". Dies tat Keisuke dann sofort und lag seinen Kameraden unter einen Vorsprung, wo kein Dämonjho hinkam. Florian wurde immer weiter zurückgedrängt, als plötzlich hinter einem Felsen der andere Dämonjho herauskam und Florian mit seinem Klauen halbierte. Ein Schrei ertönte, doch verschwand so schnell wie er kam. Keisuke hatte das Schauspiel gesehen und konnte es nicht fassen. "Nein..., nein, NEIN!!!!!". Er brach in Tränen aus, während beide Kampfwyvern jeweils eine Hälfte verschlangen.

Rettung durch eine Fremde

Nun war Keisuke wütend und griff geradlining an. Der größere Dämonjho schlug ihn einfach mit seinem Schweif weg. Keisuke krachte auf den Boden, stützte sich aber schnell wieder auf. Plötzlich hörte man ein Geräusch von unten. Cha-Cha erschien und erschrak, als er die fressenden Dämonjhos sah. "Ich werde dir helfen, cha!", rief der Shakalaka nach einigen Sekunden und fing an zu tanzen. Keisuke sah Cha-Cha erst komisch an, doch als er merkte, wie seine Muskeln sich verstärkt hatten, erkannte er das Potenzial des Lynians. Gestärkt startete er erneut einen Angriff. Die Dämonjhos waren gerade fertig mit dem Fressen und wandten sich Keisuke zu. Doch der war schon so nah, dass er dem größeren Kampfwyvern. das Eisenkatana in sein linkes Auge schlagen konnte. Er schrak zurück, aber der andere attackierte Keisuke mit einem Stein, der ihn allerdings nur streifte. Erneut griff der Kleinere an, doch bevor er den Biss ansetzen konnte, erschien ein großer Pseudowyvern aus dem Nichts und rammte seine Klauen in den Körper des kleineren Kampfwyverns. Dieser Hieb traf das Herz des Dämonjhos und tötete ihn auf der Stelle. Es war ein Sandfarbener Barioth, doch wurde das Monster von einer Frau geritten. Sie rief zu Keisuke: "Schnell, hol deinen Freund und komm!". Er befolgte die Anweisungen sofort und schleppte Philipp auf den Rücken des Barioths. Auch Cha-Cha sprang auf den Pseudowyvern. Dann flog der Barioth los und ließ den Dämonjho hinter sich, der ihnen hinterherbrüllte und danach seinen toten Artgenossen auffraß.

Lange war es ruhig, doch Keisuke brachte den Mut auf und fragte: "Wer bist du? Und warum hast du uns gerettet?". "Ich bin Io aus einem kleinen Dorf, wo Monsterzähmer und -züchter leben. Auch ich bin eine Züchterin.", erwiderte die Fremde. "Warum ich euch gerettet habe? Weil ihr natürlich keine Chance gegen diese Dämonjhos hattet. Zwei Anfänger und davon einer bewusstlos? Ich musste etwas tun.". "Danke..." brachte Keisuke nur noch heraus. " Und wer seid ihr?", fragte Io ihn. "Ich bin Keisuke und das ist Philipp. Wir sind Jäger aus Moga und hatten gerade eine Quest.", antwortete er und fügte noch hinzu: "Ach ja, und dieser Shakalaka dahinten ist Cha-Cha.". "Hallo, cha", sagte er kurz, während er versuchte sich am Schweif des Barioths festzuhalten. "Hallo, ich werde euch erst einmal zu meinem Dorf bringen. Dort können die Ärzte euch behandeln.", erklärte Io. Keisuke hauchte kurz "Okay." und sie flogen schweigend weiter.

Nach einer oder zwei Stunden kamen sie in ein kleines Dorf in einer Oase in der Wüste. Das Dorf hatte nicht mehr als 50 Häuser und wurde von einem Sandwall umschlossen, um die Monster in diesem Gebiet von der Siedlung fernzuhalten. Sie stiegen von dem Barioth herunter, der auf Zeichen von Io wieder wegflogl Als er weg war, rief sie: "Willkommen in Torado".

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