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SOR: Quest 1: Jugendzeit

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Die Fanficseite: http://monsterhunterfanon.wikia.com/wiki/Fanfic:Shadows_Of_Revenge_(SOR)

Vorheriger Teil: http://monsterhunterfanon.wikia.com/wiki/SOR:_Prolog_(deutsche_Version)

Erinnerungen

Keisuke erinnerte sich gerne an seine Zeit als Kind. Sie waren unzertrennlich, sein Vater und Lehrer, Florian und er. Als kleiner Junge hatte er sich immer gefreut, wenn er mit seinem Vater mit dem Schwert geübt hatte. Er wusste schon sehr früh, welchen Waffentyp er benutzen wollte: Das Langschwert. Auch wenn sein Vater lieber mit der Lanze kämpfte, ermutigte er Keisuke immer, die Waffe einzusetzen, zu der er sich verbunden fühlte. Und die Schönheit, Eleganz, Stärke und Schnelligkeit des Langschwerts hatten ihn schon immer fasziniert.

Er war schon oft mit Florian zur Großen Arena gegangen, um einen Kampf Mensch gegen riesiges Monster zu sehen. Er konnte sich an einen Kampf besonders gut erinnern. Die Schlacht eines Mannes mit Langschwert gegen einen gigantischen Diablos. Er hatte ein Tigrex-Katana und eine Rathalosrüstung.

Der Kampf begann mit dem Einlass des Jägers. Der Diablos, dessen sandfarbenen Schuppen im Sonnenschein glänzten, wartete schon ungeduldig und als er den Langschwertkämpfer sah, ließ er eine Art Knurren los, was so viel bedeutete wie: "Du bist in meinem Revier! Verschwinde oder ich töte dich!" Doch der Jäger machte keine Anstalten zu gehen und machte sich zum Kampf bereit. Der Wyvern erkannte das als Zeichen zum Angriff und rannte mit den Hörnern voraus los. Der Langschwertbenutzer wich aus, schlug zu und schnitt eine tiefe Wunde in den rechten Flügel des Diablosses. Der Flugwyvern schrie kurz auf, bevor er den Jäger mit seinem Schweif wegstieß. Aber dieser rollte den Sturz ab, stürmte auf das Monster zu und trennte den Schwanz ab. Die Menge jubelte kurz, bis sie den Qualm, der aus dem Mund des Diablosses kam, sahen. Der Wyvern war wütend und grub sich kurzer Hand ein, um den Schwertkämpfer von unten zu attackieren. Der Jäger versuchte wegzurennen, doch der Diablos war schneller und stieß ihm sein rechtes Horn in den linken Arm. Er jauchzte kurz auf, aber konzentrierte sich sofort wieder auf das Monster. Jetzt gab er dem Monster eine Salve von Schwerthieben, die erst ein Teil und dann den Rest des linken Horns zerstörten. Der Diablos blies noch mehr Qualm aus dem Mund und wollte mit seinem Horn den Jäger in die Luft werfen. Er wich dem Angriff aus, wurde aber von einem zweiten überrascht und flog davon. Der Schwertkämpfer knallte erst gegen die Wand, bevor er am Boden aufkam. Er spürte, dass einige Rippen gebrochen sein müssten und blieb kurze Zeit vor Schmerzen liegen. Danach stützte er sich an der Wand auf. Der Diablos wägte sich schon als Sieger und bereitete sich auf den finalen Schlag vor. Er rannte los, immer näher zum Jäger. Die Zuschauer hatten den Kampf schon als verloren angesehen, doch im letzten Augen blick rollte der Schwertkämpfer von der Wand weg und der Diablos rammte sein verbliebenes Horn in die Arenamauern. Die gesamte Tribüne wurde erschüttert. Das Monster kam nicht mehr fri und der Langschwertbenutzer konnte ihm mit letzter Kraft das Haupt des Monsters abschlagen. Er hielt den Kopf des Diablosses als Zeichen des Triumphes in die Höhe und ließ sich bejubeln.

Keisuke wusste sofort, dass das Langschwert seine Waffe sein würde und ließ sich davon nicht abbringen. Er wollte auch jedes Monster, das es auf der Welt gibt begegnen und besiegen. Das ist bis heute sein Traum.

Die allererste Quest

Keisuke war zu der Zeit nicht mal sechs. Er war noch zu jung gewesen, um auf Quests zu gehen. Doch nun war er 16 und konnte sich bei der Gilde anmelden. Auf seinen ersten Quests sollte Keisuke alleine gehen und dadurch Erfahrung sammeln, hatte Florian gesagt und er wollte sich auch daran halten. Er ging zur Gildenvertreterin und suchte sich eine Aufgabe am Questboard aus. Seine Entscheidung fiel auf eine Materialsuche im Gebirgsstrom. 10 einmalige Pilze musste er sammeln. Das schien nicht allzu schwer und Keisuke meldete sich am Schalter an. Als er sich zum Schiff wenden wollte, fragte die Gildenvertreterin erschrocken: "Hast du nicht von der Meute Aoashiras gehört, die dort die Gegend unsicher machen? Du solltest dorthin lieber nicht alleine sein!". "Ich soll allein üben! Und das werde ich auch!", erwiderte er. Die Vertreterin schaute verdutzt und murmelte kaum hörbar: "Wie du meinst...". Keisuke ging zum Schiff und hatte plötzlich das seltsame Gefühl, dass er verfolgt wird. "Hmm... War sicher nichts.", sagte er zu sich selbst, als er das Schiff betrat. Dann fuhr es los.

Die Schifffahrt verging sehr ruhig und Keisuke konnte noch ein Nickerchen machen, bevor er sich zur Quest bereit machte. Keisuke hatte die Yukumoausrüstung an, die sein Vater ihm zum 16. Geburtstag geschenkt hatte, und sein Knochenkatana griffbereit. Er stieg aus, winkte noch zurück un begab sich zum Lager. Er hatte immer noch dieses Gefühl nicht allein zu sein, doch ging er ohne Zeitverschwendung weiter. Er rüstete sich mit allem Items aus, die er brauchte; Erste-Hilfe-Arzneien, Rationen, Mini-Wetzsteine und - sicherlich für seine erste Quest am wichtigsten - eine Karte.

Keisuke war noch nie im Gebirgsstrom, so musste er die Karte immer wieder ansehen. Er ging durch Bäume und Büsche und kam am Ende des Wegs zu einem größeren Areal, wo einige Holzhäuser erbaut wurden. Keisuke sah sich um und fand einen umgefallenen Baumstamm. 'Yukumoholz... Kann man brauchen.', dachte er und schlug mit seinem Messer ein paar Stücke ab. Plötzlich bekam er einen Stoß von hinten und fiel kopfüber auf den Boden. Keisuke hatte sich den Ellbogen angestoßen; es schien allerdings nicht schlimm zu sein. Er sah auf und erblickte einen Bullfango. 'Schon wieder so ein nerviges Vieh!' dachte er sich. Er hatte schon oft mit Bullfangos gekämpft, als er mit seinem Vater reiste, und sie erwiesen sich immer als Plage. Keisuke schrie: "Hau ab!", doch der Pelagus machte kein Anstalten zu gehen. Keisuke zog sein Knochenkatana und donnerte es in das linke Hinterbein des Monsters und brachte den Bullfango somit zu Fall. Dann stieß er sein Langschwert durch den Kopf des Ebers und tötete ihn. Nun konnte er ihn in Ruhe ausnehmen. Danach ging er weiter.

Angriff der Aoashiras

Keisuke zählte kurz nochmal die Pilze zusammen. '7... 8...9! Nur noch ein Pilz!', dachte er und suchte nach weiteren Pilzen, als plötzlich ein Monster aus dem Gebüsch sprang. Es war ein junger Aoashira, der ihn neugierig ansah. 'Shit! So ein junges Monster... Da kann die Mutter nicht weit sein!', überlegte Keisuke und sah sich um, doch fand keine weiteren Aoashiras. Doch das Jungtier sprang ihn an und kratzte sein Gesicht auf. "Na warte!", rief er und zog sein Schwert. Keisuke wollte schon zuschlagen, als ein Knurren aus dem Gebüsch kam. 'Scheiße!', dachte er und schritt zurück vom jungen Aoashira.

Das Knurren kam von der Mutter, die nun gemächlich heraustrat, um den Unruhestifter unter Augenschein zu nehmen. Sie war größer als jeder Aoashira, den er zuvor gesehen hatte. Keisuke ging in Angriffsposition und die Bärin stieß nach vorne. Sie hätte ihn fast mit einer Kralle erwischt, doch konnte er den Kopf noch rechtzeitig wegdrehen. Keisuke versuchte mit dem Schwert die rechte Armschiene anzugreifen, aber die Aoashira-Mutter wehrte den Angriff mühelos ab. Danach stand sie auf und brüllte ihn an. Das Jungtier hatte sich inzwischen im Dickicht versteckt und sah seiner Mutter zu. Die erhob ihren Arm und setzte einige Prankenhiebe auf Keisuke an. Den ersten zwei konnte er ausweichen, der dritte Angriff streifte ihn und der vierte und letzte Schlag traf ihn mit voller Wucht. Keisuke kam mit dem Rücken auf stand aber schnell wieder auf. Er dachte sich: 'So schnell kriegt man mich nicht klein', und spurtete auf das Monster los. Er schlug dreimal zu, der erste Schlag traf nicht, der zweite konnte eine Wunde in das Bein des Pelagusses schneiden. Der dritte Hieb war erneut auf die Schiene gerichtet, doch die Aoashira bemerkte dies und hielt sein Schwert mit der rechten Klaue fest. 'Mist!', dachte er und versuchte seine Waffe irgendwie freizubekommen. Ihm gelang es erst nach einigen Versuchen, während er den Klauenhieben der Bärin auswich. Als er das Schwert wieder zum Angriff senken wollte, bemerkte er, das mehrere Aoashiras ihn umzingelten. 'Wo kommen die denn her?!?'

Zweimal unerwartete Hilfe

Die Aoashiras blickten auf ihn und knurrten laut. 'So ein Scheiß! Jetzt hab' ich ein Problem...'. Er drehte sich im Kreis und sah jeden einzeln an. Er zählte sechs mit der Mutter und ihm kam ein ungutes Gefühl.

Dann rannte der Erste los und Keisuke wich im letzten Moment aus, um zu sehen, dass ein Zweiter auf ihn zu rannte. Der Bär sprang auf ihn zu und er konnte nur noch sein Langschwert heben. Keisuke hatte noch mal Glück und traf den Aoashira an der Armschiene und konnte sie so zerstören. Der Pelagus brüllte auf und bevor er sich bewegen konnte rammte Keisuke ihm sein Knochenkatana ins Herz. Er hatte ihn getötet und wollte sich schon freuen, doch die Aoashiramutter attackierte ihn und gab ihm einen Patzenhieb, der ihn wegschleuderte. "Aaaah...", konnte man ihn schreien hören, als er direkt vor einem anderen Pelagus aufkam.

Keisuke öffnete die Augen un sah den Bären zuschlagen, doch plötzlich kam ein kleiner Schatten aus dem Gebüsch und traf den Aoashira am Arm. Es war ein Pfeil und weitere schossen aus dem Dickicht. Keisuke wusste sofort wer es war. Eine Stimme schallte aus dem Gebüsch: "Brauchst du Hilfe, Brüderchen?", und dann trat eine Frau in das Areal. "Nika...!", rief er und zog sich am Körper des jetzt toten, pfeilüberfluteten Aoashiras hoch. "Das kommt gerade recht!"

Sie war 6 Jahre älter und hatte ihr Gildenleben schon genauso lang vor ihm angefangen. Nika trug einen Hararara Peco und eine Uragaanrüstung. Vier Aoashiras betrachteten die neue Gegnerin und knurrten lauthals. Es waren zwei jüngere Pelagi, die riesige Mutter und ein sogar noch größeres Männchen.

Keisuke rannte los und betrat den Kampf gegen einen jüngeren Bären. Er wich einigen Prankenhieben aus und musste einige Kratzer erleiden, doch konnteer den Pelagus mit einigen gezielten Schlägen außer Gefecht setzen. Währenddessen feuerte Nika mit ihrem Bogen gezielte Schüsse auf den anderen Jüngeren, die diesen verletzte und ihn zur Flucht zwang. Danach setzte sie ihren Bogen auf die Mutter an und ließ einige Pfeile los. Doch die prallten einfach abu und konnten der Bärin nicht mal einen Kratzer zufügen. Dann schoss sie auf das riesige Männchen, es passierte jedoch das Gleiche. "Wie...? Warum funktionieren meine Pfeile nicht?", stotterte sie verzweifelt. Sie hörte einen Ruf von oben, der eindeutig nur einen Monster gehören konnte: einem Qurupeco. Der Vogelwyvern kreiste über ihnen, doch als er merkte, dass Nika ihn anstarrte, ergriff er die Flucht. "So ein Mist!", schrie sie und wollte schon zur Flucht aufrufen, als plötzlich ein riesiger Schatten aus dem Wald sprang und einen Donnerschock aussendete. Der Schock tötete zugleich die Mutter und das Männchen war auf sich allein gestellt. Der Schatten stellte sich als Jinouga heraus, der auf Jagd war. Der Aoashira wollte weglaufen, doch der Wyvern war schneller und schlitzte sein Opfer auf. Keisuke und Nika wollten sich schon für einen Kampf bereit machen, aber der Jinouga ignorierte sie einfach und genoss sein Mahl. Nika flüsterte zu Keisuke: "Schnell weg! Der ist viel zu stark.". Keisuke, der den Blick nicht vom Jinouga richten konnte, nickte kurz und schlich davon. Er sah im Augen winkel noch Pilze und pflückte den letzten Einmaligen Pilz und sie schritten davon.

Keisuke sah sie fragend an und sie antwortete: "Ich kenne dich. Mir war klar, dass du auf die Warnungen nicht hören würdest und dich in Gefahr begibst.". Sie lachte auf. Keisuke freute sich ebenfalls und sie gingen zum Lager zurück, um die Pilze abzugeben. Nun hatte er es geschafft! Seine erste Quest. Und weitere werden folgen. Da war er sich ganz sicher.

Nächster Teil: http://monsterhunterfanon.wikia.com/wiki/SOR:_Quest_2:_Verlust

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